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Sehenswertes in Bergsdorf

Feldsteinkirche & Kriegerdenkmal

Der Feldsteinbau wurde 1248 errichtet. Der Kirche hat einen wuchtigen Breitturm und eine Wandmalerei, die teils aus dem 13. Jh. und teils aus der Barockzeit stammt. Weiterhin verfügt sie über einen Kanzelaltar und über ein barockes Gestühl. 1713 wurde der Kirchturm erhöht und die Kirche insgesamt ausgebessert, kurze Zeit später folgte der Bau des Bergsdorfer Pfarrhauses und des Kirchenaltars. 1870 bekam die Kirche eine Orgel und und bis 1900 wurde die Kirche weiter ausgebaut und verändert. So wurden die Fenster im Schiff und Chor mit Hilfe von Rundbogenformen vergrößert, der Nordseite wurde die Sakristei hinzugefügt, die Inneneinrichtung wurde erneuert und Patronatslogen wurden als Sitzgelegenheiten aufgestellt. Außerdem wurde das Kirchenschiff und -chor durch ein Kreuzgewölbe getrennt. Der Turm ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Schlüssel kann bei Helmut Entrich (im Pfarrhaus gegenüber der Kirche) oder bei Hannelore Mühlenhaupt, Museum Bergsdorf, Tel. 033 088 - 50 386 ausgeliehen werden.

Nach dem ersten Weltkrieg, ca. um 1920 wurde das Kriegerdenkmal errichtet und zehn Jahre später wurde der auf dem Kirchhof gelegene Friedhof durch den heutigen Friedhof in der Vogelsangstraße ersetzt.

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Gemeindezentrum

Nach drei Monaten Bauzeit erstrahlt das Bergsdorfer Gemeindezentrum seit dem 17.01.2003 wieder in neuem Glanz.  Das Haus, das noch bis 1974 als Dorfschule diente, ist nach seiner Verjüngungskur kaum wiederzuerkennen. Nach Schließung der Bildungsstätte erfolgte der Umbau zu einer Kindertagesstätte, 1986 wurde diese erweitert, im Dachgeschoss eine Wohnung und im Erdgeschoss das Gemeindebüro eingerichtet. Vor zwei Jahren musste jedoch auch die Kita schließen. Es stellte sich die Frage nach der weiteren Nutzung des Gebäudes.

Erstmals stellte die Gemeinde Bergsdorf 2001 einen Fördermittelantrag beim Amt für Flurneuordnung und ländliche Entwicklung Neuruppin, der jedoch abgelehnt wurde. Im vergangenen Jahr wurde der Antrag erneuert und bewilligt. Die Zuwendung belief sich auf rund 172 000 Euro.

Dank der Eingliederungs-Prämie, die das Land Brandenburg für die Fusion mit der Stadt Zehdenick gezahlt hatte, konnten die Bergsdorfer den erforderlichen Eigenanteil von 100 000 Euro aufbringen. Das neue Haus mit historischem Ambiente wird fortan den Rahmen für zahlreiche Veranstaltungen bieten. Ob Familienfeiern oder Zusammenkünfte des Ortsteils - das Dorfzentrum ist ein guter Ersatz für zwei Gaststätten, die die Wende nicht überlebt haben. Rund 250 000 Euro sind in den Umbau und Ausbau geflossen.

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Bergsdorf, ein Künstlerdorf

Museumshof Bergsdorf (Museum Bergsdorf e.V.)

1991 kaufte das Künstlerehepaar Mühlenhaupt in Bergsdorf ein total verfallenes Bauerngehöft. Jetzt strahlt das Wohnhaus in Sonnengelb und aus den einstigen Ställen sind nun Werkstätten und ein großzügiges Atelier für den Meister Kurt Mühlenhaupt geworden. Gegenüber dem Wohnhaus steht die riesige Feldsteinscheune. Mit dem nagelneuen Gebälk ist sie nicht wieder zu erkennen: Sie wurde eine Art Kunst-Mekka in märkischer Abgeschiedenheit. In den Sommermonaten finden hier Konzerte, Aufführungen vom Rheinsberger Theater, Lesungen und natürlich Ausstellungen statt. Die Scheune kann für Veranstaltungen wie zum Beispiel Hochzeiten sogar angemietet werden. Der Meister selbst ist leider im April 2006 verstorben. Seine zahlreichen Gemälde, Grafiken und die berühmten Zwerge können aber nach wie vor im Museum besichtigt und erworben werden.

Museum Bergsdorf & Atelier Kurt Mühlenhaupt
Bergsdorfer Dorfstr. 1
16792 Zehdenick OT Bergsdorf
Tel.: 033 088 - 50 550 oder 50 586
Fax: 033 088 - 50 555
Öffnungszeiten: Samstag, Sonntag u. feiertags 13 - 18 Uhr
www.muehlenhaupt.de

Bergsdorf hat noch mehr Kunst zu bieten: Neben der "Saal-Presse Bergsdorf", einer künstlerischen Druckerei für Hoch-, Stein- und Kupferdruck, ist der bekannte Maler und Grafiker Fritz Best und die Hobbymalerin Aness im märkischen Dorf anzutreffen.

SAAL -PRESSE
Werkstatt für künstlerische Druckgrafik
Höh-, Stein- und Kupferdruck
Angela Schröder & Jürgen Zeidler
Bergsdorfer Dorfstr. 82
16792 Zehdenick OT Bergsdorf
Besuche nach telefonischer Absprache
Tel./Fax: 033 088 - 50 673

ATELIER FRITZ BEST
Malerei & Grafik
Bergsdorfer Dorfstr. 122
16792 Zehdenick OT Bergsdorf
geöffnet: sonntags 14 - 18 Uhr
Tel.: 033 088 - 50 515
Fax: 030 - 6 93 99 94

ATELIER ANESS
Bergsdorfer Dorfstr. 2
16792 Zehdenick OT Bergsdorf

geöffnet nur nach Absprache
www.aness.de

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Natur- und Kräutergarten in der Bergsdorfer Mühle

Bergsdorf verfügt auch über einen Natur- und Kräutergarten. Es werden Kräuterwanderungen (auch für Kinder), Gesundheitsberatungen und Anleitungen zur Herstellung von Hausmitteln und Badezusätze angeboten.

Die alte Windmühle wurde bereits 1947 abgerissen. Die Fundamente der ehemaligen Windmühle können ebenfalls besichtigt werden. Bis 1960 wurde das Anwesen trotzdem noch als Mühle und Bäckerei genutzt. Danach wurde es der örtlichen LPG übergeben.


Das Gemälde zeigt die Windmühle im Jahr 1934.
(Quelle: Frau Haseloff)

Frau Regina Haseloff
Heilpraktikerin
Vogelsangstr. 118
16792 Zehdenick OT Bergsdorf
Tel.: 03307 - 3591

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Bismarck-Warte auf dem Großen Timpenberg

Nicht weit von Bergsdorf, nahe dem Nachbarort Klein-Mutz, kann man die Bismarcksäule, hierzulande auch Timpenturm genannt, welcher sich mit 95 Metern ü. NN. auf der höchsten Erhebung hier im Umland befindet. Der Turm ist leider nicht direkt von Bergsdorf zu erreichen. Man muss die Straße zwischen Häsen und Klein-Mutz entlangfahren, um den kleinen Weg, der zum Timpenturm führt, zu erreichen.

Der 1900 errichtete Turm wirkt wie eine kleinere Ausgabe des Leipziger Völkerschlacht- Denkmals oder des Kyffhäuser-Denkmals. Über eine Treppe im Inneren ist der Turm auf eigene Gefahr zu ersteigen. Von der Plattform hat man einen schönen Rundblick auf die Landschaft. Im Sockel des Turmes wurde eine Bismarck-Gedenkhalle mit Kreuzgewölbe angelegt, die über einen tiefer liegenden, separaten Eingang zugänglich ist. Die über den Timpenberg von Häsen nach Klein-Mutz verlaufende Straße ist Teil eines mittelalterlichen Handelsweges von Brandenburg zur pommerschen Ostseeküste gewesen.

Das Tor zum Turm ist verschlossen, der Schlüssel kann bei Frau Sigrid Scherzer, Vorsitze des Förderverein Bismarckturm e.V. ausgeliehen werden. Der Verein fördert den Erhalt und die kulturelle Nutzung des historischen Bismarckturms. Derzeit hat der Verein ca. 20 Mitglieder. Neue Mitglieder und Spenden zur Sanierung des Turms sind jederzeit willkommen. Spendenkonto: MB Sparkasse, Konto 37 550 039 28, BLZ: 160 500 00

Förderverein Bismarkturm Klein-Mutz e.V.
Sigrid Scherzer (Vorsitzende)
Alter Anger 31
16792 Zehdenick OT Klein-Mutz
Tel.: 0 33 07 / 36 42 9

Öffnungszeiten: nur nach telefonischer Vereinbarung, Eintritt frei

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Schloss und Seehaus Liebenberg

Malerisch, inmitten einer wald- und seenreicher Landschaft im drei Kilometer entfernten Nachbarort Liebenbergin liegt das historische Ensemble Schloss und Gut Liebenberg.
Die Schloss- und Gutsanlage liegt in einem Naturschutzgebiet und bietet mit zwei Hotels und angegliederten Restaurants ein attraktives Angebot. Die Gutsanlage umfasst etwa 1.500 Hektar land- und forstwirtschaftliche Nutzflächen. Zum Gelände gehören mehrere interessante geschichtsträchtige Gebäudetrakte, die bis heute genutzt werden.
Zum Ensemble gehört auch das Seehaus, wo einst der Adel residierte und schon Theodor Fontane seine Inspiration fand.

Für Erholungssuchende, Tagungsteilnehmer und Ausflügler hat das Ensemble viel zu bieten. Neben regelmäßig stattfindenden Veranstaltung wie Köhlerfest oder Hundeschlittenrennen, kann man Tagungen und Seminare durchführen oder Feste feiern. Allein der historische Schlosspark, den einst Peter von Lenné gestaltete, ist schon einen Sonntagsausflug wert.

Schloss & Gut Liebenberg
Ortsteil Liebenberg
16775 Löwenberger Land
Telefon 03 30 94 / 700 500
Telefax 03 30 94 / 700 599
hotel@schloss-liebenberg.de
www.schloss-liebenberg.de

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