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Die Motive für diese kleine Werkschau wurden der Künstlerin Aness quasi in die Wiege gelegt: Damit ist nicht die Sterilität der Zehdenicker Entbindungstation gemeint, wo sie sich 1981 ein erstes Mal lautstark hervortat. Nein, gemeint ist Bergsdorf, das Dorf unweit der oberen Havel, wo sie groß wurde und wo die Kleinsten, sobald sie lernten, einen Stift in der Hand zu führen, nicht Industriequalm, Flugzeuge, Wolkenkratzer und Werbelogos malten, sondern die Welt, die hinter den Gehöften, Scheunen und Gärten, in denen sie spielten, wächst, gedeiht, blüht, weht, leuchtet, flimmert, fliegt, kriecht, krabbelt, schlicht gesagt: LEBT.

Als leidenschaftliche Malerin versucht Aness in jeder freien Minute den Pinsel in die Hand zu nehmen. Leider bietet der Kunstmarkt nicht genügend Möglichkeiten, um aus der Leidenschaft eine Lebensgrundlage zu schaffen. Sie hat sich daher für eine Informatikausbildung entschieden und kann so ein wenig Geld verdienen, um noch mehr Kunst zu schaffen. Dummerweise wird durch den Beruf die Zeit für die Kunst gnadenlos geschmälert. Dennoch werden stets Ideen zu Papier oder auf die Leinwand gebracht.

Als Vorbilder für ihre Kunst können mit großer Überzeugung die alten Meister des Impressionismus wie Claude Monet, Auguste Renoir, Edgar Degas oder Max Liebermann nennen. Das künstlerische Interessiere liegt aber ebenso bei den Expressionisten wie Vincent van Gogh, die deutsche Künstlergruppe 'Die Brücke' oder den großartigen Pablo Picasso. Darüber hinaus fließen Inspirationen der verspielten Architektur von Hundertwasser oder Gaudi in ihre Werke mit ein sowie die Werke Kurt Mühlenhaupts.

Der Name Aness stammt im Übrigen von einem Spitznamen ab. Er wurde vor ein paar Jahren als Künstlername angenommen.

 

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